…Sieg für den Reitverein Glärnisch am KVL-Vereins-Championat

Der Reitverein Glärnisch, vertreten durch Edgar Schnyder mit Osmann de Baussy, Nadja Mächler mit Ballincara, Corina Freuler mit Koreander und Ian Angel mit Fun Thomas, holt in Birmensdorf den Titel. In einem spannenden Stechen setzten sich die Glarner gegen den Reitverein Muri-Bremgarten durch.

birmensdorf_2014

Unter strahlend blauem Himmel fand die Prüfung auf dem Rasen des Kavallerievereins Limmattal statt. Pünktlich um 14 Uhr startete der Wettbewerb, der in zwei Umgängen gemäss Nationenpreis gewertet wurde. So mussten vier Mitglieder jeder Mannschaft die zwei Umgänge mit zehn, respektive acht Sprüngen möglichst schnell und fehlerlos überwinden. Je nach Fehlerpunkten findet ein Stechen zwischen den Gruppen mit gleichem Endergebnis statt, das aber nur von einem Vereinsmitglied pro Equipe ausgetragen werden darf.

Nadja Mächler machte für das Glarnerteam den Anfang und legte gleich einen fehlerfreien Umgang in 64.73 Sekunden hin. Die anderen drei Mitglieder, Corina Freuler, Edgar Schnyder und Ian Angel gaben sich auch keine Blösse und legten mit ihren Pferden fehlerfrei nach. Dabei war Schnyder der klar Schnellste mit einer Zeit von 58.01 Sekunden. Die Ausgangslage für die Equipe des Reitverein Glärnisch war mit vier fehlerfreien Ritten nach dem ersten Umgang perfekt. Auch im zweiten Umgang, bei verkürztem Parcours, zeigten sich die Glarner von ihrer besten Seite. Weitere drei fehlerfreie Ritte waren gefragt um im Stechen um den Sieg reiten zu können. Auch das gelang und die Reitverein Muri-Bremgarten und Glärnisch standen sich im Stechen gegenüber.

Da Schnyder den Parcours erneut ohne Fehler und in der schnellsten Zeit absolvierte, entschied sich die Glarnerequipe, zusammen mit dem Vereinspräsident Benno Felber, ihn ins alles entscheidende Stechen zu schicken. Die Reiterin vom Reitverein Muri-Bremgarten legte vor. Sie überzeugte vor allem durch ihre Schnelligkeit, wodurch sie aber einen Abwurf verzeichnete. Die Ausgangslage für Schnyder war ideal – ein fehlerfreier Ritt genügte, um den Sieg ins Glarnerland zu holen.

Die restlichen Teammitglieder, die mitgereisten Fans und der Vereinspräsident, versammelten sich auf der Tribüne und verfolgten gespannt den alles entscheidenden Lauf. Schnyder liess nach 33.63 Sekunden seine Vereinskameraden jubeln. Zwar war er nicht ganz so schnell wie seine Konkurrentin, aber dafür blieb er fehlerfrei.

 


Jura Sommer 2014

Zuerst Mal ein herzliches Dankeschön, an alle die mit ins Jura gefahren sind! Wir hatten trotz Regen, einigen anfänglichen Startschwierigkeiten und einem ungewünschten Zwischenfall eine superschöne Zeit in Montfaucon.

Ein kleiner Einblick in unseren Jura Alltag:

*ratter ratter ratter* oke, wir sind glaub im Jura angelangt. Den ersten Bodenrost haben wir überquert und schon nähern wir uns der Landstrasse, die durch eine offene Weide führt. Links, Rechts, überall wimmelt es nur so von freilaufenden Pferden. Was für ein Anblick. Es scheint kaum aufzuhören mit den Weiden und den Pferden. Sicherlich 40 oder 50 Stück auf einem Haufen. Grosse, kleine, alte, junge,.. einfach alles! Genau so hab ich mir das Jura vorgestellt. Wir fahren der Strasse entlang und halten wenig später wieder an. Die Beifahrerin steigt aus, öffnet ein Törchen zur Weide und weiter geht die Fahrt. Bald sind wir dann in unserer Unterkunft angelangt. Ein herziges Haus mit Terasse und integriertem Stall, in welchen wir auch gleich als erstes unsere Pferde in die liebevoll vorbereiteten Boxen untergebracht haben. Nach anfänglichem Gewiehere war dann nur noch das Kauen zu hören. So sehen zufriedene Pferde aus…. Nicht lange aber lassen wir unseren Vierbeinern eine Pause und machen uns schon gleich auf, sie bereit zu machen für den ersten Ausritt. Grad vor der Unterkunft führt eine markierte Reiterstrecke vorbei,  auf welcher wir unsere erste Tour starten. Wie im Bilderbuch. Wälder und Wiesen so weit das Auge reicht, überall Strecken auf denen man mit gutem Gewissen einen zackigen Galopp hinlegen konnte, einfach alles was das Reiterherz begeht. Da fühlt sich sogar das älteste Pferd wieder wie 4! Superschöne Ausritte, trotz Regen, über Feld und Stock und Stein…und dies jeden Tag… Teilweise bis zu 6-7h – wobei man da definitiv merkte, was man den ganzen Tag gemacht hatte 🙂

Im Grossen und Ganzen ein wirklich super tolles Erlebnis, auch für unsere Nichtreiter! Bis nächstes Jahr – ich bin wieder dabei.

 
 
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