Trainingsweekend Avenches, September 2015

Nach der individuellen Anreise nach Avenches, trafen wir uns bereits zur ersten Trainingseinheit auf der grosszügigen Anlage der IENA. Das progressiv aufgebaute Geländetraining ermöglichte es Pferd und Reiter sich an die ungewohnte Springumgebung zu gewöhnen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Zuerst wurden die Pferde im Schritt an die festen Sprünge herangeführt. Danach übten wir einzelne Elemente, wie Baumstämme, Auf- und Absprünge, verschiedene Gräben sowie das Springen ins und aus dem Wasser. Am Ende der Lektion absolvierten wir bereits einen kurzen Parcours. Nach dem Training versorgten wir unsere Pferde in die für uns bereitgestellten Boxen.

Anschliessend bezogen wir unsere Hotelzimmer. Nach einer kurzen Duschpause wurden wir von einem Bus abgeholt und nach Vully gefahren, in einen kleinen, aber sehr gemütlichen Weinkeller. Die Wein-Degustation wurde von den Besitzern mit interessanten Informationen begleitet. Nach dem gelungenen Apero stiegen wir wieder in unseren Bus, der uns in ein schönes Restaurant direkt am See fuhr. Nach einem üppigen Abendessen machten wir uns ziemlich müde auf den Weg ins Hotel. Einige machten sich gleich auf den Weg ins Bett, die anderen gönnten sich noch einen Schlummi an der Hotelbar bevor sie nach einem ereignisreichen Tag ins Bett fielen.

Der zweite Tag begann schon in den frühen Morgenstunden. Um 8.00 Uhr musste die erste Gruppe bereits wieder auf den Pferden sein. Die zweite Trainingseinheit knüpfte an die des Vortags an und es wurde das Gelernte gefestigt. Rückblickend haben alle gestaunt, was sie mit ihren Pferden an diesem Wochenende erreicht haben.

Nun hiess es schon wieder zusammenpacken und bereit machen für den Rückweg. Leider gehen die tollen Wochenenden immer viel zu schnell vorbei.

Text von Sarah Güntensperger

Vereinsreise Pullman City, Juni 2015

Die Zeit fliegt dahin und unser gigantischer Vereinstrip gehört bereits wieder zur Vergangenheit. Am Freitag Morgen, 26. Juni 2015 starteten wir mit Kafi und Gipfeli in der Bäckerei Gabriel in Schänis. Als nach ausgedehntem warten auch Moni aus dem tiefen Glarnerland eintrudelte ;), düsten wir bald los und sausten über die Autobahn. Nach kurzen Apéro und „kleine Örtchen“ Pausen, machten wir im Loesdau in München den ersten richtigen Halt. Da konnten einige bereits zum ersten Mal ihr Portemonnaie erleichtern. Und weiter geht’s, sehr angenehm mit einer Autoscheibe die sich nicht schliessen will ;), aber zum Glück hatten wir ja unseren „Fremden“ Namen’s Harry dabei. Ein Mann für alle Fälle ;).

Einige Autobahnkilometer später trudelten wir dann endlich im wilden Westen ein. Nachdem jeder um sein Bett gekämpft hatte, ging’s dann richtig los und wir acht Cowboy’s machten die Stadt unsicher. Schon bald knurrten die Mägen und es gab was mexikanisches in die Bäuche. Und ja, es musste definitiv niemand hungern ;-). Anschliessend war wieder Apéro Time und wir versuchten unser Glück im Bogen-, Blasrohr- und Revolverschiessen. Teilweise reich an blauen Flecken (die einen können’s, die Anderen eben nicht;-)) schmeissten sich dann einige ins Rock’n’Roll Outfit. Dies war Thema in der Stadt an unserem Weekend. Und nun…..loooooos, ab ins Vergnügen! Die einen massen ihr Können am Billardtisch, die anderen genossen ein Bier an der Bar und einige tanzen bis zum umfallen. Der gelungene Abend war auf alle Fälle ein voller Erfolg.

AUFSTEHEN, ein neuer Tag beginnt. Zur Stärkung düsten wir los zum Morgenessen. Schlemmen und stärken was das Herz begehrt, und dies draussen bei schönstem Wetter – herrlich! Und nun, was stellen wir an? Ja genau, Boogie Woogie Tanzkurs J. Spontan machten sich die Tanzwütigen auf zur grossen Halle um sich optimal auf den Abend vorzubereiten. El Presidente allen voran J. Nach einigen Schweissperlen war jedoch noch lange kein Ende in Sicht. Richtig oder gar nicht hiess die Devise und zweite Kurs wurde gleich auch vom Reitverein Glärnisch verstärkt. Damit keine Langeweile aufkam, stellen wir uns im Hufeisen werfen und Kuh melken unter Beweis. Anschliessend stürzten wir uns in edle Westernkluft und stellten uns vor die Kamera für ein tolles Gruppenfoto. Oh Schreck, da kommen zwei Sheriffe, was wollen den die von uns? Oje, die nahmen einfach unseren Präsidenten mit, was der wohl wieder verbrochen hat? Naja, konnten wir mal einfach die Ruhe geniessen ;-)). Aber da wir ja soooo lieb sind, befreiten wir unseren Präsi wieder, wobei dies natürlich nur gegen Shot,s J. Hunger? Ja, mal gemütlich hinsetzen, was knabbern, ein Apéröchen geniessen und einfach sein. Und dabei noch die American History Show ansehen, welche sich direkt auf der Mainstreet abspielte. Was will man mehr? Nach der wohl verdienten Erholung war wieder stylen für den Abend auf dem Plan. Frisch geduscht schlugen wir uns zuerst die hungrigen Bäuche voll mit einem leckeren Westernbuffet. Diese Stärkung war mehr als nötig, denn es stand ein strenger Abend bevor. Das gelernte vom Morgen musste nun unter Beweis gestellt werden. Phuuuuu das nennt man gratis Ausdauertraining vom feinsten. Es wurde gelacht und getanzt bis zum umfallen. Auch so ging ein mehr als gelungener zweiter Tag dem Ende zu und alle kuschelten sich unter die Bettdecke

 

Der Sonntag war dann wieder etwas gemütlicher. Nach dem Packen und aufräumen genossen wir nochmals das tolle Frühstücksbuffet um die verbrannten Kalorien vom Vorabend wieder aufzufüllen ;). Dies war auch schon der gemütliche Ausklang der tollen Westernstadt Pullman City. Einige machten sich dann mal langsam auf den langen Heimweg mit einem Abstecher an den Concour in Maienfeld. Denn da wartete bestimmt noch ein feines Glace J. Die Anderen hatten noch nicht genug und flitzen zu einem Baumwipfelpfad in der Nähe. Über den Bäumen genossen wir den tollen Pfad und die herrliche Aussicht. Ja und man glaubt es kaum. Wir mussten sogar noch unsere Jacken ausgraben. Auch diese Truppe schnetzelte dann nach einem gemütlichen Kaffee über die Autobahn heimwärts.

An dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten. Es war ein absolut megamässiges, oberhammer Weekend. So macht reisen Spass und schreit nach baldiger Wiederholung ;o))

Martina Kurmann

Frühstücksritt beim Stall Schnider in Benken, Mai 2015

Vielen Dank für den wunderbaren Frühstücksritt vom Sonntag dem 31.Mai im Stall Schnider in Benken. Die berittenen Frühstücksgäste versammelten sich Morgens um 08:30 für den gemeinsamen Ausritt. Egal ob jung oder alt, klein oder gross, insgesammt waren 13 Reiter am Start, welche sich gemeinsam auf den Weg durch das Riet gemacht haben. Mit Nadja Mächler an der Spitze ging es zuerst zum Benkner Büchel und anschliessend weiter zur Galopp Strecke beim Stall Schnider. Nach einem rasanten Galopp ritten wir weiter in Richtung Schänis, wo auch schon die Organisatorin von diesem Anlass, Michelle Jenni, mit dem Apero auf uns wartete. Reiter und Pferd genossen die wohlverdiente Pause. Während sich die ersten Reiter im Schritt wieder Richtung Stall machten, folgten uns die restlichen später, um nochmals einen Galopp zu geniessen.

Wieder zurück im Stall, traffen auch schon die ersten unberittenen Frühstücksgäste ein und nahmen ihre Plätze im Gaden ein, wo schon das tolle Buffet auf uns wartete. Es war wie immer ein Genuss für alle! Egal ob Fleischplättli, Käseplättli, frisches Brot, Birchermüäsli… oder dem tollen Dessert – es war ein superschöner Tag und wir freuen uns alle auf nächstes Jahr! Vielen lieben Dank.

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Besuch im Tierspital Zürich, Mai 2015

Am Nachmittag vom 23.05.2015 trafen sich einige Mitglieder des RVG’s sowie Freunde und Bekannte vor dem Tierspital Zürich, anschliessend teilten wir uns in zwei Gruppen auf und durften jeweils mit einer Tiermedizinstudentin, die sich beide zur Zeit im 5ten und sogleich im letzten Studienjahr befinden, eine eindrückliche Führung durch das Tierspital erleben.

Natürlich war das Hauptthema Pferde. Gleich zum Anfang durften wir ein zwei Patienten besuchen, jene welche bereits über den Berg wahren und bald die Heimreise antreten durften, aber auch solche,  bei denen noch nicht ganz sicher ist ob sie es schaffen werden.

Es wahr eindrücklich zu erfahren was für Operationen diese Pferde hinter sich hatten, früher hiess es immer ein Beinbruch beim Pferd sei das Todesurteil für das Tier, jedoch heute wird bei Einverständnis des Besitzers und oft auch zu Forschungszwecken alles Mögliche gemacht, damit die Tiere wieder auf den Damm kommen. Klar ist das viele dieser Tiere nach solch gravierenden Eingriffen nie mehr im Sport tätig sein werden, aber durchaus ihr Leben als Freizeitpartner geniessen können.

 

Danach durften wir eine Blick in den Operationssaal werfen sowie in die Aufwachboxe und das Aufwachbecken, dieses Aufwachbecken ist in Europa einzigartig es ist noch nicht an vielen Orten vorhanden. Die Pferde werden nach der Operation hängend in einem Netzt mit dem Karan über das Becken „gefahren“ und dann langsam hinunter ins Wasser gelassen, sobald das Pferd ruhig im Wasserbad stehen hebt ein im Wasserbad eingelassener Tisch die Patienten aus dem Wasser, dies dient dazu, dass die Patienten nach einem Eingriff nicht von selbst aufstehen müssen sondern bereits auf den Beinen sind.

 

Ebenso durften wir noch den Leistungsraum besuchen, da werden oft Renn- und Endurancepferde gecheckt welche nicht die gewünschten Leistungen aufbringen, dazu haben sie ein spezielles Laufband und eine Maschine welche den Fahrtwind simuliert um die Pferde auf Hochtouren laufenzulassen und so Puls, Atmung und so weiter zu überprüfen.

Vor laute Pferden wahr unsere Zeit schon fast vorbei wir schauten noch kurz bei den Kühen vorbei, mich verwunderte dass es doch viele Bauern gibt, die ihre Kühe ins Spital bringen um alles Mögliche zu unternehmen.

Zum Schluss trafen wir uns alle wieder und zwar in der anatomischen Sammlung des Tierspitals, dort konnten wir Skelette, geflickte Brüche und ins Innere aller möglichen Tiere sehen, war nicht für jeden Magen etwas aber trotzdem sehr interessant.

Es war ein sehr interessanter Nachmittag, danach liessen einige den Abend gemütlich ausklingen bei feinen Faijtas und leckeren Margharitas.

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